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| ANGEBOTE VON MOBIT e.V. |
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Ausstellung "Nach
den Rechten schauen"
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"Autonome Nationalisten"
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"Thor Steinar - Folien
zur Auseinandersetzung mit einer umstrittenen Bekleidungsmarke"
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"Schule Ohne Rassismus
- Schule Mit Courage"
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Workshop: Argumentationstraining
gegen rechte Parolen
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Eine Ausstellung zu und
gegen Antisemitismus
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Folienvortrag: "Frauen
in der rechtsextremen Szene. Zwischen Mütterkult und Emanzipation"
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Folienvortrag: Versteckspiel
- Zeichen und Symbole der rechtsextremen Szene
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Folienvortrag/Workshop:
"RechtsRock" - Identitätsangebot und Schlagwortgeber
für junge Menschen
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Folienvortrag: "Rechtsextremismus
in Thüringen"
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| Ausstellung
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"Nach
den Rechten schauen"
Braune Umtriebe zwischen Nazirock du NPD-Mandat |
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Die Mobile Beratung in Thüringen
hält für engagierte Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen
und Bündnisse gegen Rechtsextremismus eine Wanderausstellung
bereit. Sie kann bei MOBIT beispielsweise im Rahmen von Themenwochen
gegen Rechtsextremismus, als Bestandteil von Kampagnen oder Veranstaltungsreihen
ausgeliehen werden.
Auf zwölf Tafeln enthält die Ausstellung Basisinformationen
zu rechtsextremen Einstellungen in der Thüringer Bevölkerung,
zur NPD-Strategie, zur rechtsextremen Infrastruktur und den Aktivitäten
der rechtsextremen bzw. neonazistischen Szene in Thüringen.
Auch zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus
findet Erwähnung und Würdigung.
MOBIT bietet selbstverständlich weiterführende Informationen
in Form von Vorträgen und Workshops, Fachinformationen oder
Erstellung von Arbeitsmaterialien zu einzelnen Themenbereichen an.
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| Technische
Daten: Insgesamt 13 Roll-Up-Banner (Höhe 2m; Breite 1m). Die
Ausstellung ist für geschlossene Räume gedacht, sie ist
in keiner Weise wind- und wetterfest. Ein ebener Boden wird benötigt. |
| Flugblatt
zur Ausstellung |
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| Vortrag: |
| Autonome
Nationalisten |
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1.Mai 2008 Hamburg: Eine Demonstration von ca. 1500
Neonazis, über die der Einsatzleiter im Nachgang sagt Wenn
sich die Polizei nicht dazwischen geworfen hätte, dann hätte
es Tote gegeben. Gemeint ist der Auftritt der Autonomen Nationalisten.
Sie formieren sich auf Demonstrationen im Schwarzen Block und gelten
als äußerst gewaltbereit. Sie kopieren Symbole, Slogans
und Aktionsformen der radikalen Linken.
Das Seminar will die Hintergründe der
Entstehung, der Strategie und der Ziele der Autonomen Nationalisten
beleuchten.
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| Zeit: ca. 1,5h |
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| Folienvortrag: |
| "Thor
Steinar - Folien zur Auseinandersetzung mit einer umstrittenen Bekleidungsmarke"
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Um kaum eine Bekleidungsmarke wird so viel gestritten,
wie um Thor Steinar. Diese Marke hat es geschafft, zur bevorzugten
Marke der rechtsextremen Bewegung zu werden. Aktionen des extrem
rechten Lagers in denen nicht das Logo oder der Schriftzug von Thor
Steinar auftaucht, sind äußerst selten.
Allerdings tragen auch junge Menschen, die
sich nicht zur extremen Rechten bekennen, diese Marke. Sie verweisen
auf den modischen Style, die Qualität und den vergleichsweise
moderaten Preis.
Dieser Vortrag will einige Antworten geben,
warum die Marke Thor Steinar eindeutig der rechtsextremen Szene
zugeordnet werden muss. Es werden Bezüge zur rechtsextremen
und neonazistischen Gedankenwelt aufgezeigt, einzelne Produkte analysiert
und die Marke kontextualisiert.
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Zeit: 1,5 h |
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| "Schule
Ohne Rassismus - Schule Mit Courage" (SOR-SMC) |
MOBIT ist seit April
2005 Landeskoordinator des bundesweiten Projektes. Aktiv gegen Diskriminierung
und Rassismus eintreten - dieses Vorhaben verbindet bundesweit bereits
weit mehr als 690 SOR-SMC - Schulen. In Thüringen haben bisher
16 Schulen diesen Titel erworben. MOBIT will sich als Landeskoordination
aktiv für eine demokratische Schulkultur in Thüringen einsetzen.
Diese ist gekennzeichnet durch Pluralität, die Anerkennung der
Gleichheit aller Menschen, den Schutz von Minderheiten sowie einen
respektvollen Umgang miteinander, der auf einen Ausgleich unterschiedlicher
Interessen abzielt.
MOBIT arbeitet eng mit den früheren Koordinatoren und jetzigen
aktiven Partnern - Peter Reif-Spirek (Landeszentrale für politische
Bildung Thüringen) und Ullrich Ballhausen (Europäische Jugendbildungs-
und Begegnungsstätte Weimar) - zusammen. |
Mehr Informationen zu
SOR-SMC finden sich hier www.schule-ohne-rassismus.org
Zum Download des "Start-Infos" geht es hier www.schule-ohne-rassismus.org/start-info.html |
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Workshop:
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| Argumentationstraining
gegen rechte Parolen |
"In einer Krisenzeit
funktioniert eine Diktatur besser als eine Demokratie", "Der
Nationalsozialismus hatte auch seine guten Seiten", "Deutschland
ist in einem gefährlichen Maße überfremdet".
Wer kennt sie nicht, die Sprüche und Parolen, die im privaten
Bereich oder in der beruflichen Tätigkeit von Menschen geäußert
werden? Doch was ist ihnen entgegen zu setzen? Wieso fallen uns die
besten Argumente meistens erst hinterher ein? In diesem Seminar werden
Gegenpositionen zu rechten Parolen gesucht und diskutiert. Dabei werden
nicht nur politische Informationen vermittelt, sondern es wird auch
die Redefähigkeit und -gewandtheit geübt sowie die Selbstsicherheit
gestärkt. |
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Anzahl der Teilnehmenden: 12-20 Personen
Zeit: 4-8 Stunden (bzw. Halb-oder Ganztagesveranstaltung)
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| Eine
Ausstellung zu und gegen Antisemitismus: |
| "Man
hat sich hierzulande daran gewöhnt
Antisemitismus in Deutschland
heute" der Amadeu-Antonio-Stiftung |
In Thüringen wurden
in den vergangenen Jahren jüdische Friedhöfe geschändet.
So wurden in Sondershausen, Gotha, Walldorf, Schwarza und Erfurt eine
Vielzahl von Grabsteinen umgeworfen und zum Teil zerschlagen. In Arnstadt
und Nordhausen wurden außerdem antisemitische Schmierereien
entdeckt. Schimpfwörter wie "Du Jude" oder "Du
Judensau" sind vor allem unter Jugendlichen attraktiv. Erschreckend
ist, dass Antisemitismus nicht nur bei Rechtsextremen auftaucht, sondern
überall in der Gesellschaft zu finden ist. Untersuchungen zeigen,
dass alte antisemitische Klischees heute keineswegs verschwunden sind.
Im Jahr 2005 hatte MOBIT mit verschiedenen Kooperationspartnern das
Projekt "Gemeinsam gegen Antisemitismus in Thüringen"
umgesetzt. In den Städten Meiningen, Gotha, Sömmerda, Schleusingen,
Suhl und Saalfeld wurde die Ausstellung gezeigt und mit lokalen Arbeitskreisen
ein Veranstaltungsprogramm zusammen gestellt. |
| MOBIT verleiht die
Ausstellung gern an zivilgesellschaftliche Akteure und Initiativen
in Thüringen, die sich gegen Antisemitismus engagieren wollen. |
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| Folienvortrag:
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| "Frauen
in der rechtsextremen Szene. Zwischen Mütterkult und Emanzipation" |
In vielen
Medien wird das Bild von jungen, gewaltbereiten Männern in einschlägiger
Kleidung oder Pose transportiert, wenn es sich um das Themenfeld Rechtsextremismus
handelt. Dies suggeriert, dass sich ausschließlich männliche
Akteure in der Szene tummeln. Seit Jahren verzeichnen Experten allerdings
die stetige Zunahme einer aktiven Beteiligung von Mädchen und
Frauen. Werden sie in ihren Aktionsmöglichkeiten unterschätzt?
Oder fungieren sie lediglich als Anhängsel ihrer rechtsextremen
Partner?
Nach einleitenden Begriffsklärungen stellt
der Vortrag verschiedene Organisationen in Thüringen vor, in
denen sich Frauen mit rechtsextremer Gesinnung betätigen können.
Er beleuchtet Themenbereiche, in denen sich weibliche Mitglieder der
rechtsextremen Szene engagieren und umreißt einige Aktivitäten.
In der anschließenden Diskussion sollen (geschlechtsspezifische)
Handlungsmöglichkeiten erörtert werden, um die Attraktivität,
welche die rechtsextreme Szene auf Mädchen und Frauen ausübt,
zu vermindern. |
| Zeit:
ca. 1,5 Stunden |
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| Folienvortrag:
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| Versteckspiel
- Zeichen und Symbole der rechtsextremen Szene |
Zu Beginn
der 90er Jahre war das Bild des gewalttätigen neonazistischen
Skinheads so bekannt wie allgegenwärtig. Wenngleich dieses Erscheinungsbild
nicht gänzlich verschwunden ist, haben sich Auftreten, Kleidung
und Symbolik der extremen Rechten gewandelt. Die Szene trägt
jugendtypische Kleidung, die oftmals erst bei genauem Hinsehen als
Erkennungszeichen politisch Rechter gedeutet werden können.
Doch hinter dem veränderten Lifestyle verbirgt sich mehr als
ein neu entdeckter Hang zur Modernität. Gerade die strafrechtlichen
Sanktionen gegen Kennzeichen der NS-Zeit haben die neonazistische
Szene zu einem "Versteckspiel" genötigt, das mittlerweile
überraschend kreative Blüten treibt. Jugendlichen und jungen
Erwachsenen wird jetzt eine breite Palette an subkulturellen Bezügen
geboten, mit dem sie sich identifizieren können und die sie für
die rechte Szene ansprechbar machen können.
Dieses Modul vermittelt einen Überblick
über die neuen Symbole und Erscheinungsformen der extremen Rechten
und klärt über die Hintergründe der Verwandlung auf. |
| Zeit:
2 - 3 Stunden |
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| Folienvortrag/Workshop:
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| "RechtsRock"
- Identitätsangebot und Schlagwortgeber für junge Menschen |
Schon seit vielen Jahren
existiert neben dem organisierten "politischen" Rechtsextremismus
eine ungeheuer facettenreiche subkulturelle Erscheinungsform, die
plakativ als "RechtsRock" bezeichnet wird. Gerade Thüringen
hat sich zu einem bevorzugten Festival- und Erlebnisland der Szene
entwickelt. Mit dem gezielten Einsatz von Musik als Vermittlungsform
gelingt es Neonazis junge Menschen zu erreichen und für ihre
Ideologie empfänglich zu machen.
Das Seminar beinhaltet die Vorstellung verschiedenen Richtungen des
RechtsRock wie Black-Metal, Hatecore etc. in denen Einflüsse
rechtsextremer Ideologie auftreten. Neben ausgewählten Hörbeispielen
können Texte analysiert und ihre Umdeutungsfähigkeit nach
Rechtsaußen sichtbar gemacht werden. Danach wird die praktische
Nutzung des RechtsRocks durch rechtsextreme Parteien und die subkulturellen
Szene dargestellt sowie in die Gesamtproblematik Rechtsextremismus
eingeordnet. |
| Zeit:
2 - 3 Stunden |
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| Folienvortrag:
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| "Rechtsextremismus
in Thüringen" |
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Die extreme Rechte in Thüringen umfasst eine
ganze Reihe von Organisationen und Gruppierungen. Neben den Wahlparteien
NPD, DVU, REP und DP (Deutsche Partei) finden wir ein breites Netz
rechter und neonazistischer Kameradschaften, die in zahlreichen
Regionen Thüringens aktiv sind, rechtsextreme Propaganda vor
Ort betreiben, Ausgangspunkte für Dominanzbestrebungen in einzelnen
Kommunen sind und als erste Andockstelle für die Rekrutierung
von Jugendlichen dienen.
Was ist eigentlich Rechtsextremismus? Wie stark
sind rechtsextreme Einstellungen in Thüringen verbreitet? Was
sind die Strategien und Aktivitäten der extremen Rechte in
Thüringen? Was lässt sich über ihre Stärke sagen?
Welche Immobilien, Musikversände und Bands gehören ihnen?
Anschließend soll über mögliche lokale Strategien
gegen Rechtsextremismus in Thüringen diskutiert werden.
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| Zeit:
nach Absprache |