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Der Vorsitzende des Trägervereins der Mobilen
Beratung in Thüringen (MOBIT) Steffen Lemme unterstützt
den Schülerwettbewerb "Klasse gegen Rechtsextremismus".
Gemeinsam mit Vertreter/innen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft,
des MDR-Landesfunkhauses, der Thüringischen Landeszeitung,
der Bauhaus-Universität Weimar und der Evangelischen Schulstiftung
wird er in der Jury mitarbeiten. Prämiert werden Einsendungen
von Projektideen gegen Rechtsextremismus.
Die Ereignisse der vergangenen Monate, vom Bekanntwerden der Verbrechen
einer rechtsterroristischen Gruppierung namens "Nationalsozialistischer
Untergrund" angefangen, über diverse Immobilienkäufe
in Thüringen bis zur Beteiligung von Thüringer Neonazis
auch am diesjährigen Aufmarsch in Dresden, befeuern die öffentliche
Diskussion über Rechtsextremismus.
Dabei liegt der Fokus viel zu oft auf kurzfristigen Rezepten. Politiker
demonstrieren Handlungskompetenz durch das Einberufen von Untersuchungskommissionen,
Kompetenzzentren oder durch die erneute Forderung nach einem NPD-Verbot.
Das Konzept Mobiler Beratung setzt dagegen vor allem auf eine langfristig
ausgerichtete Strategie von Aufklärung und Sensibilisierung
gegenüber dem Problem des modernen Rechtsextremismus, auf Schaffung
von demokratischem Bewusstsein in der Gesellschaft und zivilgesellschaftlichem
Engagement.
"Besonders weil auch die Neonaziszene bemüht ist, die
Jugend für ihre undemokratischen und im Kern menschenverachtenden
Ziele zu gewinnen, ist es mir ein besonderes Anliegen, mich für
demokratisch überzeugte Jugendliche stark zu machen."
erklärt Steffen Lemme.
Initiiert wurde dieser Schülerwettbewerb vom Thüringer
Innenminister Jörg Geibert. Ich begrüße ausdrücklich,
dass nun auch hochrangige Politiker der CDU sich diesem Thema öffnen.
Wir brauchen hier einen überparteilichen Konsens der Demokraten."
unterstreicht Lemme. Der Verein Mobit e.V ist von jeher überparteilich
und überkonfessionell ausgerichtet.
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